Die langen Jahre des Verkaufs in einer Holzhütte sind vorbei. Am Sonntag dem 22. September wurde im Rahmen der Dorfplatzeröffnung auch der neue Eine-Welt-Laden den zahlreichen Interessenten vorgestellt. Bürgermeister Ludwig Wahl ließ beim Konzept für den neuen Wintergarten am Rathaus ein Abteil für den Verkaufsladen vorsehen. Der Bürgermeister und die Gemeinde Röttenbach stehen als ausgezeichnete Fairtrade-Gemeinde für fairen Handel und Nachhaltigkeit in vielen Bereichen.


Sigmund Knoll, Bürgermeister Ludwig Wahl und Werner Ritz bei der Neueröffnung des Eine-Welt-Laden(v.L.n.R.)

Der Aktionskreis für eine faire Welt Röttenbach e.V. mit seinem Vorsitzenden Werner Ritz bedankt sich im Namen aller Mitglieder für diese großzügige Unterstützung bei der Gemeinde und allen fleißigen Helfern. Von der neuen Präsenz und zentralen Lage erhofft sich der Aktionskreis einen „Mitnahmeeffekt“.

Die Öffnungszeiten sind nahezu zeitgleich mit der Gemeindebücherei: Donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr und Samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr. Auch der neue Wintergarten fand bei der Eröffnung großen Anklang und wird voraussichtlich von vielen Bürgern und Vereinen genutzt werden. Das wird folglich die Bekanntheit des Eine-Welt-Ladens vergrößern und hoffentlich neue Kunden bringen.

Das Sortiment des Ladens umfasst nach wie vor die die klassischen Fair-Trade-Produkte wie Kaffee, Schokolade, Kakao und Tee etc. Aber auch Schmuck und Geschenkartikel sowie Tücher und Schürzen können erworben werden. Vielleicht gibt die neue Präsenz des Eine-Welt-Ladens in der Gemeinde zusätzlichen Mitgliedern den Anstoß sich aktiv für eine faire Welt einzusetzen.

Warum eigentlich Röttenbach Kaffee ?

Natürlich weiß jeder, dass in Röttenbach kein Kaffee wächst – trotzdem wird in Röttenbach gerne Kaffee getrunken. Da die Kaffeepreise auf dem Weltmarkt so niedrig sind, können die Kleinbauern in den Anbauländern nicht mehr vom Kaffeeanbau leben und müssen häufig auf anderem Weg zu Geld kommen, z.B. durch Anbau von Drogen (Koka), durch Abwandern in die Großstädte (Slums), durch Prostitution der Töchter, durch Betteln oder Diebstahl. Das aber will niemand.

 

Wenn wir bereit sind für eine Tasse Kaffee ein paar Cent mehr zu zahlen, verhelfen wir Kleinbauern und ihren Familien aus Peru, Guatemala, Costa-Rica und Mexiko zu einem menschenwürdigen, selbstbestimmten Leben.

 

Machen Sie mit: Beim Kaffeetrinken die Welt ein Stück „fair“ ändern

 

Global denken Lokal Handeln

So lautete das Motto der lokalen Agenda 21, deren Grundlagen auf der zweiten Weltgipfelkonferenz in Rio 1992 beschlossen wurden. Bundesweit werden heute bereits in etwa 1400 Kommunen Beschlüsse zur lokalen Agenda 21 getroffen, die nachhaltige Entwicklung zu fördern. Unter Nachhaltigkeit wird nicht nur der Naturschutz verstanden, sondern auch ein gerechter Austausch zwischen Nord und Süd. Wer an die Kaffeebauern denkt, die in Peru oder Mexiko Kaffee ökologisch anbauen, denkt global. Wer die Bemühungen der Bauern durch Konsum der Verkauf ihres Kaffees unterstützt, handelt lokal.

Beim Genuss von fair gehandelten Röttenbach-Kaffee können Sie sich richtig gut fühlen, denn:

  • den Produzenten wird ein Mindestpreis garantiert (momentan etwa das 3-fache des Weltmarktpreises).
  • Abnahmemengen werden verlässlich zugesagt.
  • es handelt sich um einen Spitzenkaffee, der von indianischen Kleinbauern biologisch angebaut wird.
  • durch den Aufbau von Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen wird den Kleinbauern ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Leben ermöglicht.

Wussten Sie schon....?

  • dass für ein Pfund Rohkaffe etwa die jährliche Ernte eines Kaffeebaumes notwendig ist? 
  • dass Kaffee nach Erdöl der zweitwichtigste Exportrohstoff auf dem Weltmarkt ist? 
  • dass riesige Kaffeemengengen an den Warentermin-Börsen in New York und London im Durchschnitt 4 mal den Besitzer wechseln und die Spekulanten so beim Kaufen und Verkaufen mehr verdienen, als die Kaffeebauern für den Anbau und die Ernte?       

Warum fairer Handel?      

  • weil täglich mehr als 30.000 Kinder an den Folgen des Hungers sterben. 
  • weil der Welthandel die Armen oft benachteiligt. 
  • weil durch ungerechte Preise auch wir an der Armut profitieren.
  • weil gute Arbeit auch fair entlohnt werden sollte.

Eine unserer Aktivitäten besteht aus dem Verkauf von fair gehandelten Gütern. Diese haben nicht nur den Vorteil, dass die Erzeuger einen fairen Preis erhalten, sondern sind häufig auch mit dem BIO Siegel ausgezeichnet. Auch sind einige Artikel kaum in dieser Qualität im konventionellen Handel erhältlich.

In unserem Sortiment finden sie:

 

  • Kaffee (Gemahlen, Ganze Bohnen, Espresso, Entkoffeiniert...) 
  • Tee (Lose oder im Teebeutel)
  • Kakao
  • Schokolade
  • Honig
  • Reis, Quinea, Zucker
  • Knabbereien (Cashewkerne, Bananechips, getr. Mango,...)
  • Wein
  • Geschenkartikel
  • und vieles andere mehr....

 

Sie finden uns im Wintergarten des Röttenbacher Rathaus (Ringstraße 46, 91341 Röttenbach)
Die Öffnungszeiten sind nahezu zeitgleich mit der Gemeindebücherei: Donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr und Samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr.

 

Besuchen Sie uns doch einmal. Unser Verkaufspersonal wird Sie gern beraten. 

 

In unserer Preisliste finden sie alle von uns angebotenen Artikel:

Preisliste 2018

Darüber hinaus bieten wir schönen Schmuck und tolle Geschenkartikel in unserem Laden an. 

Kommen Sie uns doch mal besuchen...

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